Geld wofür? Die GSK

April 24, 2009

“Sektenexperte” Mag. Martin Felinger – Gesellschaft gegen Sekten und Kultgefahren (GSK) GSK ist die österreichische Zweigstelle von FECRIS
GSK wird finanziell von folgenden öffentlichen Institutionen unterstützt:
Sozialministerium Stadt Wien Nö-Landesregierung

KONTAKTINFOS:
Willkommen Österreich
willkommen.oesterreich@orf.at


Getarnte Berater-Portale – Achtung!

April 24, 2009

Berater Portale wie “Sinneswerk” – Achtung

Sinnewerk – Ein “Berater-Portal”
Berater-Portale sind Seiten die in einem redaktionellen Context – mehr oder weniger gut geschrieben – Kontakte oder Links zu esoterischen Beratern anbieten. Diese Seite wirken seriös, die Berater müssen es aber nicht sein. Reiner Werbecontent.
http://www.sinnewerk.at/94.0.html


Esoterische Clubs als 2.Familie, LAB, Beziehungskitt

April 24, 2009

Kleine esoterische Ersatzfamilien wie Bestofspirits in Graz
http://www.bestofspirits.at/news.shtml
Die Zentren entstehen alle  nach dem gleichen Modell – Ein Raum oder Haus/Wohnung wird angemietet um Veranstaltungen abzuhalten zu Themen wie Engel, Heilung etc.
Die Ausstattung wie gelb, hell, Holz, Räucherstäbchen Duft, freundliches Lachen usw. sollen den Eindruck erwecken, hier bin ich daheim, hier wartet man auf mich, hier kennt man mich.
Das ist natürlich Unsinn. Sicher, der Service ist intimer als im Sonnenstudio um die Ecke, aber die Preise sind es auch.
Kategorie: Emotionelle Bindung schaffen – ev. systemische Bindung


Leere Worte, esoterisches Pharisäertum, Scheinbegriffe, psychologischer Aberglaube, Hirngewitter

Februar 25, 2009

Esoterik? Quantenesoterik? Ich sehe hier nichts von Substanz. Das ist alles nur psychologischen verbalisieren. Einfach gesagt: Es hat sich halt ein gewisses Vokabular in der Bevölkerung etabliert das nun alle kennen und benützen können wie es ihnen beliebt. Das hat nichts mit einer  möglichen Substanz von Esoterik zu tun. So wie ich nicht automatisch ein Priester bin wenn ich das Wort Gott in den Mund nehme. In der Esoterik die jetzt etabliert ist ist es aber so: Ich nehme das Wort Gott oder Schamane nur oft genug in den Mund oder in den Flyer oder auf die Webseite und schon bin ich was ich zu sein behaupte alleine durch die wiederholte Präsenz der Worte. Das ist verbal Esoterik. Es gibt noch Verbal Erotik verbal Politik verbal Glauben usw. – Alles leeres Gerede. Aber anscheinend gut genug für viele um damit gutes Geld zu verdienen.
Dazu gibt es eine ganze Reihe von Beispielen und Webseiten auf denen sich entsprechendes findet und darstellt. Unter dem Stichwort „Hirngewitter“ zb
http://www.seelsuche.de/seelsuche/


Tulku Thondup, das Bardo,ein Zustand des Wahnsinns? Wer erfährt, wer bringt hervor, was ist Objekt, der Spiegel des Subjektes im Bardo, Buddhas und Dämonen als Projektion des Egos von sich selbst, Buddha als Projektion von sich selbst

Februar 13, 2009

Tulku Thondup führt in seinem Buch „Friedliches Sterben, glückliche Wiedergeburt“ an, das Leid oder Erfahrung zb. von Geräuschen, Bildern, Gefühlen im Bardo daraus entstehen das man nach einem „Selbst“ greift und die Dinge für wirklich hält.
( Buch s. 247 )
Etwas unklar zwar aber hilfreich durchaus.
Das „Selbst“ das Thondup meint ist das was die Psychologen das Selbst oder Ich-Zentrum nennen also das was die Identität einer Person ausmacht; das ist hier aber der falsche Begriff, den Thondup einführt. Wenn man Dinge hört oder Bilder sieht – im Bardo – greift man ja nicht nach einem Selbst.
Differenzieren wir zunächst.s Erfahrungen zb. von Geräuschen  …. stammen aus dem Greifen nach einem Selbst. Das sind aber dann schon drei Dinge nämlich 1. etwas das Geräusche erfährt und 2. etwas das Geräusche hervorbringt und 3. Geräusche die existieren als eine Art sagen wir Objekt des Geräusches, Geräuschobjekt.
Es ist so: Das „Selbst“ das Thondup meinst ist das wie wir es nennen „Rest-Ego“.
In diesem Rest-Ego, das man sich wie eine schwache Batterie vorstellen kann in der noch einige „Energien“ aus dem „Körperlichen (Vor dem Tod ) Er-Leben gespeichert sind“, in diesem Rest-Ego enstehen jetzt alle Bilder und Visionen die ein Bardowesen haben kann; und jeder Verstorbene ist zunächst ein Bardowesen. Gut. Bis hierher haben die Buddhisten geforscht und recht. Das Bardowesen geht, grob gesagt, von einem falschen „Selbst“ aus.
Der Unterschied zu unserem Modell ist nun der, das das Rest-Ego nicht nach etwas außen greift - wie Tulku meint – sondern das es die Gegenstände, Visionen, Geräusche etc. nach außen projiziert. Das deckt sich auch noch mit den Texten. Aber, nun der Unterschied. In dem Buch wird nun einmal gesagt alles sei reine Einbildung und dann wieder treten tatsächliche Richter, Figuren, Tiere, Stimmen auf die mit dem Toten im Bardo reden usw. – Also was nun? Einbildung oder eigenständige Existenu? Einmal wird auch gesagt jemand treten in den Palast eines hohen Buddhas ein usw. und erfahre dort Belehrung.
Wir müssen vermutlich beide Thesen verbinden um zur möglichen Wahrheit zu kommen.
Die eine These alles sei Einbildung aus dem Geist. Und die andere These die ja logisch ist: Wenn das Subjekt A) im Bardo sich etwas „ausdenken“ kann dann gibt es sicher auch ein Subjekt B) das sich auch etwas ausdenken kann das wären dann schon 2 Subjekte im Bardo als A und B.
Was nicht gesagt wurde ist: Haben diese Subjete nun Kontakt zueinander also hätten sie die Fähigkeit einer tatsächlichen objektiven Wahrnehmung voneinander oder nicht? Wenn sie aber im Wahnhaften Projizieren sind denke ich haben sie die Fähigkeit zur objektiven Wahrnehmung verloren. Oder interpretieren sie reale Wahrnehmungen nur um in ihre eigene Wahnwelt, das klingt logischer. Auch geistig kranke Menschen tun dies ja – indem ein Arzt nett zu ihnen spricht erleben sie dennoch hoch beängstigenden Wahnvorstellungen und können den Sinn des Gespräches also nicht erfassen.
Das wäre also nun die Definition des buddhistischen Bardo: Eine völlig im Wahn entrückte Welt aus phantasierenden Bardowesen die außen nach Objekten greifen oder vor ihnen auf der Flucht sind die einzig und alleine ihrer Phantasie entspringen.
Damit könnte auch jeder hiesige Psychiater klarkommen denke ich.

Und dennoch hat dieses scheinbar so logische Modell des buddhistischen Bardo zumindest 2 Schlupflöcher.
Das erst Loch ist – Es wird nicht beschrieben wie tatsächliche Fremdobjekte wahrgenommen und integriert werden in die Vorstellungswelt des Bardogeistes.
Das zweite Loch ist – Wenn alles wahnhaft ist und nur von innen nach außen geworfen – ist dann nicht auch die heile Welt der erlösten Meister, der Buddhas und Devas usw. nichts anderes als ein wahnhaftes nach außen werfen von inneren, zugegeben schöneren, Zuständen des Bewußtseins? Ist nach diesem Modell nicht jeder Zustand demnach ein verrückter?

Und: Kann ich mich in dieser Welt also nur für einen Zustand von wahnsinn entscheiden um mich sozusagen in eine Gruppenhaluzination mit Höllenwesen oder Buddhas zu begeben denn mehr wäre es dann nicht?

All das zusammen ergibt ein Bild von nicht sehr hoher wissenschaftsdichte … mit kindlichen Elementen der Vorstellung versehen wie Bäumen die aus Gold bestehen, Diamanten an den Blättern tragen usw. ..

Daher scheint das von uns weiterentwickelte Denkmodell zum Bardo eher zum Ziel zu führen. Es bedarf nur der Ergänzung und Bescheidenheit. Ergänzung in dem Punkt das das Rest-Ego im Bardo eine art 3-D Welt wahrnimmt und zwar als bzw. aus seinem eigenen Schatten ( die Projektion wird als Objekt erlebt ) und, das selbst ein Buddha im Bardo / und oder den Welten darüber oder darunter / nichts anderes ist als die Projektion von sich selbst; der Buddha erscheint – wenn er sichtbar wird -  als Objekt seines Ichs ( Projektion )  für andere sichtbar als scheinbarer Selbst-Schatten eines Buddha. Er ist in Wahrheit aber nur eine Projektion. So machtvoll das sie die Realtität wie wir sie kennen übersteigt. Damit könnte auch der Verdacht gegeben sein das viele Meister oder Buddhas ev. sogar Heilige nur Schattenobjekte waren, also Projektionen eines höheren Egos, was auch die wundersamen Effekte erklären würde, die sie teilweise hinterlassen haben.
So wie wir normale Menschen wiederum nur Schattenobjekte des niedrigen Egos unserer Begierden wären.

Nichts ist ab diesem Zeitpunkt im Bardo mehr real außer die eigene Projektion des Universums.

Natürlich können wir im Bardo auch auf andere Projektionen treffen, die Lichtenergetische Realitäten darstellen zb. Manifestationen von Meistern oder Buddhas; allerdings ist deren Form oder Erscheinung durch die eigenen soziokulturelle Konditionierung bestimmt

Kurz gesagt – im Jenseits tritt Wahrnehmung nurmehr als Ergebnis von Eigenprojektion auf.

Ist das den Menschen und oder den Religionen zu wenig?
Jesus hält in dieser Diskussion noch einen Trumpf in der Hand, der vielleicht der letzte Schlüssel sein könnte. Jesus spricht immer wieder ganz klar davon, das es ein Ziel des Menschen wäre, nach Hause zu gehen.
Wo genau dieser Ort liegt bleibt offen, Jesus hat sich nicht festgelegt, man hört nur von Zimmern in einem Haus und solche Dinge, aber es sind zumindest konkrete Zimmern, während der Buddha ja nur ein Nichts angeboten hat, das buddhistische Shamballa oder Reine Land kam erst später hinzu, vermutlich weil das Nichts halt doch zu wenig schien ….

Es bleibt also die Frage offen, ob, wenn es jemand schaffen sollte, auch die letzte Projektion aus seinem Mind nach außen zum versiegen zu bringen, und,

wenn auch die Leere als Objekt erkannt wurde und als Schatten aus dem Rest-Ego, ob dann sich doch noch ein Raum auftut, den wir nicht kennen und nicht denken können.
Das bleibt die Frage …


Bodhichita entwickeln

Januar 30, 2009

„Wenn du Bodhichitta entwickelst wird von diesem Zeitpunkt an selbst wenn du einschläfst oder abgelenkt wirst die Kraft der Verdienste unaufhörlich wachsen und die Ausdehnung des ganzen Raumes erfüllen.“
Shantideva ( Mein Lieblingsintellektueller )

Untersuche: Was ist die Ausdehnung des ganzen Raumes? Er sagt nicht „wird den ganzen Raum erfüllen.“ Er spricht, das der Verdienst die Ausdehnung des ganzen Raumes erfüllen wird.
Poste deine Überlegung dazu. Was denkst du ist Bodhiccita? Wie wichtig ist es für einen Menschen? Was für eine Kraft ist das denkst du die wächst?


Wieso wir den stable Style so lieben

Januar 28, 2009

Stabilität ist eine der Gründe wieso Geister Gestalt annehmen. Auf dieser Welt ist alles auf stable Ausgerichtet. Stable Steel, stable Relationship, stable incoming, stable Job, everything has to be stable. Stable Style is our style.
Oke. Nun, das ist oke.
Schön, wenn hier alles, für 50 70 oder sogar 90 Jahre so stabil läuft. Danach aber ist es zu Ende und wir kehren wieder in very unstable Situtation zurück – die Welt der flüchtigen Gedanken. Und noch mehr: In dieser neuen Welt drüben werden unsere vergangenen Gedanken plötzlich wieder auftauchen. Nicht nur als Gedanken und Gefühle mit Ideen verbunden ärger sogar als lebendige Wesen die auch in der Lage sind uns zu verfolgen und in Angst und Schrecken zu versetzen.
Its always and nothing but our thoughts.


Mehr auf Lotusnetzwerk Esoterik Community

Januar 23, 2009

bannner_geisterjäger

Die Esoterik Community im NP Netzwerk von uhus.cc lotusnetzwerk.uhus.cc


Die Ebene auf der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in einem Augenblick stattfinden

Januar 15, 2009

Immer wieder wird die Frage gestellt ob es Medien gibt usw. Hier wird einer Frage nachgegangen die sehr schwierig ist. Nämlich dem Phänomen der Zeit in der Medialität. Den Rest des Beitrags lesen »


Aktueller Flyer 21.01

Januar 7, 2009